Ein Kunstwerk von Ursula Palla

und nichts als dies

«und nichts als dies» heisst das neue Kunstwerk von Ursula Palla, das vom 4. Februar bis zum 1. Juli 2022 in der Johanneskirche zu sehen ist. Wie die Erde, die Pflanzen und Lebewesen ist auch der Himmel ein wiederkehrendes Thema in der künstlerischen Arbeit Ursula Pallas. Für die Johanneskirche hat sie ein Kunstwerk erschaffen, das den Himmel und seine Wolken in den Innenraum strömen lässt und so zum Träumen und Nachdenken einlädt. Mit Musik, Gesprächsabenden, Workshops und einer Vernissage wird die Videoinstallation umrahmt.

Flyer zum Kunstprogramm 2022-1

Die Johanneskirche ist werktags von 8.30-16.30 Uhr offen. Kommen Sie einfach vorbei!

 

Sehnsuchtsort Himmel?

 

«Es war, als hätt’ der Himmel die Erde still geküsst…»

Können wir heute überhaupt noch so schwärmerisch über den Himmel sprechen? Weckt der Blick in den Himmel nicht vor allem die Sorge um das Klima? An diesem Abend kommen Wetterkunde, Literatur und Theologie ins Gespräch. Die Schauspielerin Barbara Fischer liest literarische Hommagen an den Himmel. Tania Oldenhage spricht mit Peter Binder, Direktor MeteoSchweiz. Die Wolkenlandschaften der Künstlerin Ursula Palla begleiten den Abend. 

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Theateraufführung 

Ich habe den Himmel gegessen 

"Ich habe den Himmel gegessen"

«Ich habe den Himmel gegessen» ist ein Monolog mit Liedern. Christine Lather und Felix Huber lassen Silja Walters Leben und Denken gegenwärtig werden: Die Lyrikerin Silja Walter begibt sich auf eine Reise ins Innere. Hinter den Mauern des geschlossenen Klosters Fahr beginnt die Geschichte einer grossen Leidenschaft. Walter hinterfragt die Hierarchien, die strengen Regeln, rebelliert – und bleibt dennoch. Auf wenigen Quadratmetern lebt sie konsequent ihre Suche nach dem Absoluten. 

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Freitag, 4. März 2022, 19 Uhr, Johanneskirche

Eintritt frei, Kollekte. 

 

 

Gesprächsabend 

Welches Geschlecht haben die Wolken?

Feministische Blicke auf berühmte Wolken in der Kunst

Ein klarer Himmel, chaotische Wolken, Engelsfiguren über Frauengestalten – der Himmel in der Kunst verrät uns viel über Geschlechtervorstellungen und deren religiöse Deutungen. Susann Wintsch (Kunsthistorikerin) und Tania Oldenhage (Theologin) werfen feministische Blicke auf ausgewählte Rubens-Gemälde und kommen miteinander ins Gespräch.

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Mittwoch, 6. April 2022, 19 Uhr, Johanneskirche

Eintritt frei

Kunst in der Johanneskirche

Hier hat die Begegnung mit der Kunst einen Ort

In der Johanneskirche finden immer wieder künstlerische Interventionen statt. Zeitgenössische bildende Kunst verändert den Kirchenraum und umgekehrt. Auch die Theologie reagiert und nimmt - inspiriert von Kunst und Musik - ethische und religiöse Fragen der Gegenwart auf. Rund um die Projekte bieten wir eine breite Palette an Veranstaltungen an, die dem Austausch über Kunst, Kirchenraum und Theologie dienen sollen. Die Zusammenarbeit mit Künstler:innen erfolgt auf Einladung.

Mitglieder des Kunst-Gremiums an der Johanneskirche: Marco Amherd (Dirigent und Kantor), Matthias Berger (Theologe und Präsident der Schweizerischen St. Lukasgesellschaft für Kunst und Kirche), Rebecka Domig (Kunsthistorikerin), Markus Huber und Reto Huber (Künstler), Tobias Willi (Organist und Professor an der Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK), Tania Oldenhage und Liv Zumstein (Pfarrteam Johanneskirche)

 

 

   

Rückblick auf die Ausstellung «Energy – oder das verlorene Paradies»

Neun Monate lang war in der Johanneskirche eine Kunstinstallation der Brüder Reto und Markus Huber (huber.huber) zu sehen: «Energy – oder das verlorene Paradies.» Viel hat das Bild ausgelöst. Irritation, Begeisterung und eine Menge spannender Fragen. Was verbindet eine Badelandschaft in Kroatien aus dem Jahr 2019 mit dem kirchlichen Leben in Zürich mitten in der Pandemie? Zum Bild gesellten sich eine Theateraufführung, Konzerte, ein Aktzeichnen, Meditationen und auch jede Menge Gottesdienste und Vespern. Die Finissage fand am 9. Juni 2021 statt. Dort, wo sich Menschen im Wasser tummelten, ist nun wieder eine weisse Wand.

Über die kommenden Monate wird die Johanneskirche umgebaut. Der Kirchenraum bleibt für die Zeit der Renovation geschlossen. Doch wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Kunstinstallation, die voraussichtlich Anfang Februar 2022 mit einer Vernissage eröffnet wird.